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"Sterilisation" von Wurzelkanälen mit Hilfe von Laserlicht

Mit Hilfe von Wurzelkanalbehandlungen können oftmals auch schwer geschädigte Zähne, die ohne Wurzelkanalbehandlung entfernt werden müssten, gerettet werden. Diese Behandlungsmethode gibt es nun schon seit ca. 50 Jahren. Erst in den letzten 10 bis 15 Jahren aber haben sich Industrie und Lehre mit dem Thema der Wurzelkanalbehandlung intensiver beschäftigt, so dass seither viele Neuerungen auf den Markt gekommen sind. Eines der größten Probleme bei der Wurzelkanalbehandlung ist dabei nach wie vor:

Wie bekomme ich den Wurzelkanal keimfrei ?

Denn, je sauberer der Wurzelkanal, je weniger Bakterien, je weniger Gewebereste im Wurzelkanal, desto besser die Erfolgsaussichten der Wurzelkanalbehandlung.

Althergebracht sind spezielle Spülungen mit / ohne Ultraschall und / oder ganz feinen Spülkanülen.

Zusätzlich kann neuerdings nun auch mit Hilfe eines Lasers die Keimbelastung im Wurzelkanal reduziert werden. Dazu bedarf es einer besonders dünnen Laserfaser, die tief in den Wurzelkanal eingeführt werden kann.
Alleine oder zusammen mit einem sog. Photosensitizer tötet das Laserlicht die Bakterien ab.

Ein weiterer Schritt zur perfekten Wurzelkanalbehandlung und damit zum Erhalt Ihres Zahnes.

Implantatnavigation

Navigation ist heute in aller Munde. Beim Autofahren hilft ein Navigationsgerät, dass man immer schnell und ohne Umwege ans Ziel gelangt und wenn möglich jeden Stau umfährt. Ähnlich hilft uns die Implantatnavigation Implantate sicher dort zu setzen, wo sie Sie als Patient benötigen, ohne dabei wichtige anatomische Strukturen, wie z.B. den Unterkiefernerv, zu verletzen.

Die überkommene Röntgenuntersuchung kann uns dabei einen groben Überblick über die individuelle Anatomie geben. Aber, wie bei einem Bild, gibt uns ein Röntgenbild immer nur ein Bild eines Körpers. Das Panoramaröntgenbild gibt uns zwar eine brauchbare Angabe über die Höhe des Kiefers, über die Breite des Kiefers aber lässt es uns völlig im Dunkeln.

Erst mit Hilfe eines CT's (Computertomogram)oder eines DVT's (Dentales Volumentomogram) wird die dritte Dimension (also die Dicke oder Breite) des Kiefers erfasst. Diese Rohdaten erstellt z.B. ein Radiologe für uns. Wir bekommen diese Röntgendaten dann auf einer Daten CD und können diese mit einem ganz speziellen Programm in unserer Praxis weiterbearbeiten. Zusammen mit einer sogenannten Navigationsschiene, die für Ihre Situation hergestellt wurde, kann jetzt festgelegt werden, wo, wie und mit welchem System bei Ihnen implantiert werden kann.

Und - und das ist ganz wichtig - die Navigationsschiene überträgt uns die geplante Implantatposition in die Implantatoperation selbst.

Das Ergebnis ist eine präzise Implantatoperation, empfindliche anatomische Strukturen, wie z.B. der Unterkiefernerv, werden geschützt und die Implantate werden auch dorthin gesetzt, wo sie später für die Brücke, die Krone oder Prothese gebraucht werden.


für ganz Eilige

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